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Korsika
Klaus schreibt:
Hallo Alfred,
vielen Dank für deine ausführlichen Infos.
dein Buch finde ich super.
Sehr gut die Hintergrundrecherche: Fährpersonal, Fremdenlegion, Moppedklau.
Gut die Aufzählung der Campingplätze und Übernachtungsmöglichkeiten
Noch `n Tipp: Tour zum Sandstrand von Saleccia in der Desert de Arigatte. Einfahrt bei einem Gasthaus zwischen der Verbindungsstraße von Ille Rousse nach St Florent. Vermietet auch Quads, sind bei den Wegeverhältnissen auch für alle Nichtendurofahrer anzuraten. Geröllpiste wie in den Alpen, Trinkwasser in ausreichender Menge mitnehmen sehr heiße Gegend. Am Ende Naturschutzgebiet mit zugänglichem weißen Sandstrand (Kabrikfeeling). Campingplatz für Selbstversorger mit Solardusche. Fahrt für eine Strecke ca. 1,5 Std !!, kräftezehrend ein paar Verrückte auch mit Wohnmobil - Unterboden setzt auf.
Bis Bald
Klaus Fuchs
Alfred schreibt - sozusagen in eigener Sache:
Noch ein schöner Ausflugstipp als Ergänzung zum Buch: Im Mai 2001 war ich zum Kurzurlaub auf Istrien. Das Hotel Kvarner, das ich im Buch empfohlen habe, war leider ausgebucht. Das Grand-Hotel, ein paar hundert Meter entfernt, ist auch sehr schön: Luxus aus den 20er Jahren, Kronluster, livrierte Kellner, und ein Doppelzimmer von der Größe einer halben Turnhalle gibt´s für rund 35 Euro (zwei Personen inklusive Frühstück).
Schönste Tour in der Umgebung war auf den 1396 Meter hohen "Vojak", nur ein paar Kilometer südlich von Opatija (Richtung Pula) bis Ičići, dann rauf in die Berge. Innerhalb weniger Kilometer schraubt sich die Straße von Null auf 1400 Meter in ein Naturschutzgebiet. Damit der Berg die magische 1400 erreicht, hat man kurzerhand einen vier Meter hohen Aussichtsturm hinaufgestellt. Wahnsinn: Der Blick reicht über ganz Istrien, im Nordwesten sieht man mit etwas Glück sogar das Meer jenseits der Halbinsel, im Norden die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Anbei ein paar Bilder.
  
Zwei Gastronomie-Extreme in Opatija: Gleich gegenüber des Hotel Mozart gibt es ein Nudelhaus namens Barillia. Dort kann man Nudeln aller Art essen - Riesenportionen für rund sechs Mark. Am südlichen Ende der betonierten Bucht mitten in Opatija steht eine renovierte, weiße Villa mit Erkern. Schwer zu erkennen: Darin befindet sich ein Luxus-Restaurant. Der Service ist wie das Essen exquisit - ein Kilo Scampi kostet rund 25 Euro.
Karl-Heinz schreibt:
Ich habe im Juli Ihr Kroatien-Buch gekauft. Da muss es noch warm aus der Druckerei gewesen sein. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es war wohl das letzte Puzzle-Teil, das noch gefehlt hat, um uns für einen Kroatien Urlaub zu entscheiden.
Es war ein absoluter Traumurlaub! Allerdings hatten wir uns für die Anreise satte fünf Tage Zeit gelassen und uns einige Nebenstraßen und Alpenpässe (z.B. Großglockner, Triglav) gegönnt.
Unsere Route hatte fast keine Autobahnstrecken, sondern Land- und Nebenstraßen. Nach dem Wurzenpass und Triglav ging´s bis Opatija und dann nach Cres und Lošinj. Von dort mit der (Nacht-) Fähre nach Zadar. Dann nach Split auf die Insel Brač.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Österreich und Slowenien hat uns zum Motorradfahren weit besser gefallen als Kroatien. Wir werden bestimmt wieder nach Kroatien fahren, aber nicht mehr in der Hochsaison im August. Die Unterkünfte waren total dicht, in Mali Lošinj und auf der Insel Brač hatten wir größte Mühe, überhaupt ein Bett zu finden, obwohl wir schon um 15 Uhr zu suchen begannen. Und sehr heiß war es unter dem Helm natürlich auch.
Trotzdem hat es uns dort absolut gut gefallen.
Wegen unserer Zimmer-Such-Erfahrungen hätte ich mir in Ihrem Buch noch mehr Unterkunftshinweise (mit Telefon-Nr.) gewünscht. Ich fange gleich damit an und sende Ihnen die beiden Anschriften, die wir absolut topp fanden:
Privatunterkunft für Euro 25 (2 Personen, ohne Frühstück) Zimmer, Bad, Balkon mit traumhaftem Ausblick, Küchenbenutzung.
Fam. Pivić
Supetar (Insel Brač), Put Svetoga Roka 39, Tel. 00385-21-630057
Und der absolute Wohlfühl-Hit war die
Pansion Albin
Zadar, Put Dikla 47, Tel. 00385-23-332172
Ein Familienbetrieb in dem sich die Besitzer selbst um das Wohl der Gäste kümmern. Schöne Zimmer mit Du/WC, Tel/TV und Balkon, hervorragendes Restaurant, Swimmingpool... Das alles für Euro 43 (für 2 Personen mit Superfrühstück). Unsere Motorräder waren auch sehr willkommen.
Viele Grüße Karl-Heinz Pihan
Uwe schreibt:
Vor und während der Reise nach Kroatien haben wir uns tolle Tipps aus Deinem Buch geholt und haben uns auch ziemlich stark daran orientiert, auch wenn wir leider aus Zeitgründen nicht so weit gekommen sind, wie wir wollten. Aber besonders Cres haben wir ausgiebig "befahren" und können diese Empfehlung nur absolut bestätigen: Der reine Wahnsinn !!! Die Insel ist per Bike derart
beeindruckend, dass einem die Abreise echt schwer fällt. Ein Freund, der dieses Jahr mit Auto schon dort war, hat gesagt, dass es ein himmelweiter Unterschied war und dass er eigentlich erst per Bike die Insel richtig beeindruckend fand. Alleine auf Cres habe ich ca. 50 Bilder digital und
herkömmlich gemacht. Absolut fantastisch diese Gegend ! Ich wusste gar nicht,
wo zuerst "knipsen"
Schade ist nur, dass die innere City von Lošinj nicht per Fahrzeug befahren werden kann. Hier war die Zufahrt nur für Hotelgäste möglich. Bikes außerhalb unbewacht stehen zu lassen, haben wir nicht gewagt, weil einfach zuviel "mit den Fingern geschaut" wird, wie Du ja auch festgestellt hast.
Aus Bikersicht noch ein Tipp: Auch ohne Regen ist das Fahren nicht ganz "ohne". Wir hatten z.B. auf Cres über 35°C und durch die Hitze haben die weichen aufgeheizten Reifen am Rand beim gemütlichen Cruisen ziemlich viel Staub aufgesammelt. Der bildet am Reifenrand eine Schicht, die sich zuerst anfühlt wie Kettenfett (war's aber nicht, da wir 2 Kardan-Monster dabei hatten, die das gleiche Symptom hatten). In der nächsten heftigeren Kurve geht's dann sofort ab übers Hinterrad, wenn diese Schmierschicht Bodenkontakt bekommt. Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir das gerafft hatten, da wir damit nicht gerechnet hatten. Aber anscheinend wirken sich hier die extremen Temperaturen auf den Gummis aus. Unsere Metzeler-Schlappen waren davon besonders betroffen.
Soweit wir davon betroffen waren, können wir alle Deine Tipps und Erfahrungen nur bestätigen und uns dafür bedanken. Ich werde unsere Tour auch im Internet auf meiner Website (http://www.witscher.de) im Bike-Bereich in Wort und Bild bringen.
Wir alle waren uns jedenfalls einig, dass wir nächstes Jahr voraussichtlich wiederkommen werden und dann weitere Teile Kroatiens (den Süden vorwiegend) erkunden wollen. Dann halten wir uns sicher wieder an das Buch.
Übrigens ist das Buch nicht zuletzt auch richtig schön nebenbei zu lesen. In kurzen einprägsamen Sätzen schilderst Du alles, was interessiert, ergänzt mit den Reise-Anekdoten. Super!!! Mal was anderes, als der übliche nüchterne Reisführer.
In diesem Sinne nochmal besten Dank und Gruß
Uwe Witscher
** Let the good times roll ! **
Karin schreibt:
Hallo Herr Müller,
wir sind gestern wieder aus Sardinien heimgekommen. Der Reiseführer hat uns gute Dienste geleistet. Für die Fähre (Moby Lines) mussten wir (2 Personen, 1 Motorrad) 250 Euro bezahlen. Von Genua nach Olbia brauchte das etwas altersschwache Schiff sage und schreibe 13 Stunden plus 1 Stunde Verzögerung der Abfahrt. Heimwärts hatten wir ein nagelneues Schiff und nur 9 Stunden Fahrt.
Wir haben in einer traumhaften Hotelanlage in Badesi (zwischen Isola Rossa und Castelsardo) gewohnt. Sie ist es wert, erwähnt zu werden. Hotelkette "Delphina" - Name des Hotels: "Le Dune". Ein einziger "botanischer Garten" mit 30 ha, 3 Pools, 5 Restaurants und und und. 8 km Strand usw. Wir sind in den 2 Wochen ca. 1400 km (auf Sardinien) gefahren. Leider sind nicht alle Straßen für unsere Goldwing geeignet.
Den Maddalena-Archipel haben wir am Freitag mit dem hoteleigenen 2-Mast-Segelschiff "erkundet" - ein Traum! Durch das Valle della Luna sind wir mehrmals gefahren. Bei Alghero haben wir die "Grotte di Nettuno" besucht - natürlich nicht mit dem Boot sondern über die 657 Stufen. Leider ist in keinem Reiseführer erwähnt, dass in der Grotte konstante 20 Grad herrschen. Wir hatten unsere Motorradklamotten an und mussten (besonders dann treppauf) fürchterlich schwitzen.
Aus einer Reisebeschreibung im Internet habe ich den Tipp mit der Halbinsel Stintino. Falls Sie mal wieder nach Sardinien kommen - den Strand in Stintino (vor der ehem. Gefängnisinsel Asinara) muss man gesehen haben. Man kann mindestens 50 m ins Meer hinaus und das Wasser geht einem dann immer noch bis zum Knöchel, bestenfalls bis zum Knie!
Durch Zufall haben wir noch eine tolle Strecke durchfahren. Von Siniscola (unterhalb von Budoni, Ostküste) über Lodè, Buddusò, Pattada, Ozieri, Oschiri nach Tempio
Pausania. Zuerst ein Pass von 0 auf 700 m immer am "Abgrund" entlang mit Sicht, die man einfach nicht beschreiben kann. Zwischen Lodè und Pattada fährt man dann durch einen Korkeichenwald mit Nuraghen und riesigen Steinen ohne auf eine Menschenseele zu treffen. Man hat das Gefühl, in einem verwunschenen Märchenwald zu sein. Für "Naturgenießer" ein tolles Erlebnis.
Wir fahren auf jeden Fall wieder nach Sardinien, das steht fest!
Viele viele Grüße
Karin
Dolomiten
Eckhard schreibt:
Hallo Freddy,
ein paar Worte in eigener Sache, bei unserer letzten Tour zur Vorbereitung der Dolomiten "fiel" doch mein Moped bei der Furtdurchfahrt "um". Beim Wiederaufrichten kam ich mit meiner HeinGericke Hose aus Cordura® an den heißen Auspuff, Ergebnis zwei Löcher eingebrannt.
Jetzt der Clou an der Geschichte: Ich fahre zu HeinGericke in Kaufbeuren kaufbeuren@gerichke-store.de und man gibt mir ohne Umstände einen Cordura® Stoff zum Abdecken und schneidet ihn mir noch großzügig zu! Von wegen Service-Wüste Deutschland, das nenne ich Service!
Vielen vielen Dank
Eckhard
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